Die Storno-Checkliste für den Leadeinkauf

6 Stornogründe, die ein fairer Leadanbieter anerkennen muss. Egal, mit wem Sie zusammenarbeiten.

Prüfen Sie mit dieser Liste die Stornobedingungen jedes Anbieters, auch Ihres aktuellen. Haken Sie ab, welche Gründe schriftlich anerkannt werden. Jeder fehlende Haken bedeutet: Sie zahlen im Zweifel für Leads, mit denen Sie keinen Euro verdienen können.

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  1. Der Interessent geht trotz mehrfacher Versuche nicht ans Telefon und reagiert nicht auf Nachrichten.

    Worauf Sie achten sollten: Ein fairer Anbieter erkennt diesen Storno nach einer klar definierten Anzahl dokumentierter Kontaktversuche an (üblich: ca. 6 Versuche zu unterschiedlichen Tageszeiten). Vorsicht, wenn der Anbieter keine konkrete Zahl nennt oder die Beweislast unbegrenzt bei Ihnen liegt.

  2. Der Kontakt möchte kein Gespräch führen oder kann sich nicht erinnern, eine Anfrage gestellt zu haben.

    Worauf Sie achten sollten: Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Unseriöse Anbieter lehnen diesen Grund pauschal ab („Interesse war ja da“). Er muss schriftlich in den Stornobedingungen stehen, nicht nur mündlich zugesagt sein.

  3. Der Interessent will ausschließlich einen Preis per E-Mail, aber kein Beratungsgespräch und keinen Vor-Ort-Termin.

    Worauf Sie achten sollten: Solche Kontakte kosten Zeit und konvertieren kaum. Prüfen Sie, ob der Anbieter diesen Fall explizit als Stornogrund führt. Die meisten tun es nicht.

  4. Der Kontakt ist bereits in Ihrem CRM vorhanden, aus eigener Akquise oder von einem anderen Anbieter.

    Worauf Sie achten sollten: Klären Sie vorab, wie eine Dublette definiert ist (gleiche Telefonnummer? gleiche Adresse?) und in welchem Zeitraum. Ohne klare Definition wird jede Reklamation zur Diskussion.

  5. Das Projekt ist objektiv nicht machbar: ungeeignetes Dach, denkmalgeschütztes Gebäude, falsche Region, Mietwohnung ohne Eigentümer.

    Worauf Sie achten sollten: Fragen Sie, welche Kriterien bereits in der Vorqualifizierung geprüft werden. Je besser die Qualifizierung, desto seltener brauchen Sie diesen Stornogrund überhaupt.

  6. Der Interessent plant erst in ferner Zukunft: Eine Umsetzung ist nicht innerhalb von ca. 6 Monaten möglich. Schlimmster Fall: Die PV-Anlage oder Wärmepumpe wurde bereits gekauft.

    Worauf Sie achten sollten: Der Klassiker „Anlage ist schon auf dem Dach“ muss zweifelsfrei stornierbar sein. Steht davon nichts in den Bedingungen, zahlen Sie für Kontakte ohne jede Abschlusschance.

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